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Success Stories

Alexander Vinogradov (Russische Förderation)

Alexander Vinogradov
Alexander Vinogradov

Firma/Company

SGS Germany GmbH

Position

Sachbearbeiter in der Abteilung
”Industrial Services”/Administrator in
the Industrial Services Department

Nach meinem Studium an der Marine-Staatsuniversität Novorossiysk in Russland wollte ich internationale Erfahrungen sammeln und eine fremde Sprache lernen. Diese europäische Ausbildung fand ich im Studiengang Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) an der FH Brandenburg vor. Während des Studiums habe ich viel über Technik gelernt. Neben den Vorlesungen wurden zahlreiche Exkursionen zu Firmen in ganz Deutschland angeboten, was mir einen guten Einblick in die Praxis ermöglichte.

Neben den fachlichen Kenntnissen habe ich mir einige typisch deutsche Eigenschaften wie Pünktlichkeit, Freundlichkeit und Organisation angeeignet. Ebenso beschäftigte ich mich viel mit der deutschen Literatur. Aufgrund der kulturellen Vielfalt in Deutschland und meinem Interesse an Sprachen besuchte ich in Berlin einen Türkischkurs.

Im Jahr 2006 habe ich während der Fußballweltmeisterschaft den deutschen Patriotismus erlebt. Deutschland ist ein unglaublich freundliches Land mit sehr netten Leuten. Ich habe viele Freunde kennengelernt und werde mich ein Leben lang an diese tolle Zeit erinnern.

Ich möchte Studierenden den Tipp geben, sich früh Gedanken dazu zu machen, was man in Zukunft machen möchte. Man soll schauen, in welchen Gebieten welche Kenntnisse und Erfahrungen gesucht werden. Ich halte Tageszeitungen für eine sehr gute Quelle dafür. Ich habe fast jeden Tag Zeitungen gelesen (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Financial Times Deutschland, Süddeutsche Zeitung) und abonniere noch immer den Spiegel.

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Carlos Andrés Palacios Valdés (Republik Kolumbien)

Carlos Andrés Palacios Valdés
Carlos Andrés Palacios Valdés

Firma/Company

Siemens AG

Position

Berater /Associate Consultant

In der Zeit von 2002 bis 2004 studierte ich im Studiengang Technologie- und Innovationsmanagement an der FH Brandenburg. Dieser Masterstudiengang ergänzte sehr gut mein zuvor in Kolumbien abgeschlossenes Studium des Industriedesigns. Deutschland war außerdem attraktiv für mich, weil ich hier Zugang zu innovativen Industriezweigen, Technologien und Produkten erhalten konnte.

Zusätzlich konnte ich meine Zeit an der FH Brandenburg durch ein Stipendium des DAAD absichern, so dass ich mich voll und ganz auf das Studium konzentrieren konnte.

Gegenwärtig bin ich als Berater bei Siemens Corporate Technology tätig. Ich bin dem Innovationsmanagement treu geblieben und befasse mich schwerpunktmäßig mit Ideenmanagement. Typische Projekte befassen sich mit der Entwicklung neuer Produkte in der Energie- und Industriebranche sowie auch in der Medizintechnik.

Aus meiner Erfahrung heraus kann ich Studierenden nur raten, frühzeitig den Kontakt zur Industrie zu suchen, um theoretische Erfahrungen in die Praxis umzusetzen. Weiterhin sollte man immer neugierig bleiben!

Ich selbst habe in meiner Zeit an der FH Brandenburg gelernt, mit Leuten aus anderen Kulturen zu arbeiten, aber auch meine eigene Kultur zu schätzen und verschiedene Blickwinkel zu einem Thema einzunehmen. Überdies erweitert man auch sein Wissen, wenn man andere Sprachen beherrscht. Daher kann ich Auslandsaufenthalte nur befürworten.

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Diego González (Argentinische Republik)

Diego González
Diego González

Firma/Company

Benteler Automobiltechnik GmbH

Position

Projektleiter im Bereich
Produktentwicklung/Project Manager
in the Product Development Division

Mit der Präsentation meiner Masterarbeit im Jahr 2002 beendete ich mein Aufbaustudium an der FH Brandenburg. Die Kombination meiner früheren Erfahrungen aus Argentinien mit dem Studium an der FH Brandenburg hat es mir ermöglicht, meine erste berufliche Herausforderung in Deutschland kurz nach dem Abschluss wahrnehmen zu können: Ich habe bei der Benteler Automobiltechnik in Paderborn meine Tätigkeit als Projektleiter in der Entwicklung von Fahrzeugstrukturbauteilen aufgenommen.

In den bislang 4,5 Jahren in der Automobilindustrie hatte ich die Gelegenheit, multikulturelle Teams zu koordinieren, anspruchsvolle Komponenten für deutsche und japanische Fahrzeuge zu entwickeln, in der Erstellung von Produktportfolios mitzuwirken und an Kooperationsprojekten in der Vorentwicklung teilzunehmen. Nicht nur meinen technischen Hintergrund, sondern auch meine theoretischen Kenntnisse und die Erfahrungen aus dem TIM-Studiengang kann ich täglich nutzen.

Mit Kommilitonen, die derzeit irgendwo auf der Welt und auch in anderen Branchen arbeiten, bin ich noch in Kontakt. Durch den regelmäßigen Austausch können wir unsere Erfahrungen ergänzen und unsere Beziehung weiter verstärken. Die Relevanz eines guten Netzwerkes hat sich schon während des Aufbaustudiums klar gezeigt. Insgesamt war das TIM-Studium an der FH Brandenburg ein klares Plus: Praxisrelevante Theorie, internationale Erfahrung, Erweiterung der Sprachkenntnisse, multikulturelles Verständnis – eine sehr gute Starthilfe für den entscheidenden Schritt in den deutschen Markt!

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Luciana Dinardi (Föderative Republik Brasilien)

Luciana Dinardi
Luciana Dinardi

Firma/ Company

selbständig bei privaten und öffentlichen
Unternehmen/Self-employed
Consultant for the private and public sector

Position

Managementberaterin/
Management Consultant

Nach meinem Studium der Lebensmitteltechnologie studierte
ich ab September 2004 für zwei Jahre Technologie- und Innovationsmanagement an der FH Brandenburg.

Ich hatte einige Vorurteile gegenüber Deutschland, aber dieser Auslandsaufenthalt hat meine Meinung über das Land komplett geändert, da ich gelernt habe, die deutsche Kultur zu verstehen und wertzuschätzen. Es gibt zwar sehr viele Unterschiede zu Brasilien, aber es war spannend und interessant, neue Unterschiede oder Gemeinsamkeiten zu entdecken. Mit der Zeit habe ich das Land, die Menschen und ihre Art zu leben, wirklich lieben gelernt. Deutschland vereint zahlreiche kulturelle Einflüsse und hat mir neue, spannende Lebenserfahrungen ermöglicht.

Neben meiner persönlichen Weiterentwicklung habe ich auch viele fachliche Kenntnisse gewonnen. Die Professoren waren sehr kompetent und haben mir in zahlreichen praktischen Übungen und Gruppenarbeiten geholfen, neue Erkenntnisse zu erlangen. An der FH Brandenburg herrscht ein enges und gutes Betreuungsverhältnis zu den Professoren, die auch neben den Vorlesungen immer ansprechbar waren. Viele Dozenten haben sehr gute Verbindungen zu interessanten Firmen und Institutionen, wie z. B. zur Fraunhofer-Gesellschaft, bei der ich ein Praktikum absolvieren konnte.

Heute arbeite ich in Brasilien als selbständige Managementberaterin.
Ich berate die Unternehmen zur Umstrukturierung von Arbeits- und Organisationsprozessen und schlage Möglichkeiten der Kostenoptimierung vor. Darüber hinaus leite ich eine Gruppe von Trainees und Assistenten.

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Edgardo Moreira (Republik Honduras)

Edgardo Moreira
Edgardo Moreira

Firma/Company

Semtation GmbH

Position

IT Berater / IT consultant

Der in seiner Form einzigartige Studiengang Technologie- und Innovationsmanagement und die Nähe zu Berlin waren die Hauptgründe für meine Entscheidung, im Jahr 2000 ein Studium an der Fachhochschule Brandenburg beginnen zu wollen. Die Studieninhalte passten sehr gut zu meinem vorherigen Studium an der Universidad de Chile, wo ich 1996 meinen Abschluss als Diplom Lebensmittelingenieur erhielt.

Nach meiner Studienzeit an der FH Brandenburg hatte ich sehr gute Voraussetzungen für einen Berufseinstieg in Deutschland und bekam direkt das Angebot bei einer Softwareentwicklung des Objekt- und Prozessmodellierungstools SemTalk mitzuarbeiten. Mittlerweile beziehen sich meine Aufgabengebiete als IT-Spezialist auf die Geschäftsprozessanalyse, -optimierung, -modellierung, EAI und SOA.

Meiner Meinung nach stellt das Studium den Anfang des Berufslebens dar. Die Studieninhalte sind dabei weniger wichtig, als die Erkenntnis, was man in der Zukunft machen möchte und wozu man bereit ist.

Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit bekam, meinen Auslandsaufenthalt ausdehnen zu können. Schließlich habe ich in Deutschland nicht nur viel fachbezogenes Wissen erworben, sondern auch meine Lebensgefährtin kennengelernt.

Ich komme ursprünglich aus Honduras, einem Land in Mittelamerika. Wenn sich jemand für ein Studium oder Praktikum in Honduras interessiert, kann er mich gern ansprechen.

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Fernando Lizaso (Argentinische Republik)

Fernando Lizaso
Fernando Lizaso

Firma/Company

Selbstständiger Berater / Independent
Consultant, IAE (Management &
Business School), Austral Universität/
Austral University

Position

Berater, Forscher und Professor/
Consultant, Researcher and Professor

Nachdem ich mein Diplom im Studiengang Industriedesign erworben hatte, entschied ich mich aufgrund des hohen technologischen Standards in Deutschland und des Kooperationsvertrags mit dem DAAD (und der argentinischen Stiftung YPF, d. h. Repsol YPF) für die FH Brandenburg und das Aufbaustudium Technologie- und Innovationsmanagement.

Das Studium hat mich so fasziniert, dass ich mich auch nach meinem Abschluss weiter auf diesem Gebiet spezialisierte und heute selber Vorlesungen über Technologie- und Innovationsmanagement, Unternehmensgründung und (Innovations-)Strategien halte. Darüber hinaus nehme ich regelmäßig an Konferenzenteil und forsche in diesem Themenbereich. Die Erfahrungen aus dem Auslandsstudium sind mir dabei sehr nützlich. An der FH Brandenburg wurde mir vermittelt, wissenschaftlich und international zu denken und zu arbeiten. Ich habe Ordnung zu schätzen gelernt und die Arbeitsweise, Begriffe zu definieren und sinnvoll anzuordnen.

Bezüglich des Berufseinstiegs möchte ich Studierenden (besonders aus Entwicklungsländern) drei Dinge empfehlen: Erstens sollte man Geduld mitbringen. Zweitens ist Anpassungsfähigkeit sehr wichtig, damit man das in Deutschland erworbene Wissen richtig anwendet. Und drittens sollte man Durchhaltevermögen und den Willen, seine Ziele zu erreichen, besitzen.

Gern kann man mich als Ansprechpartner für Praktika oder ein Auslandsstudium in Argentinien kontaktieren.

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Patricia Cabero Tapia (Republik Bolivien)

Patricia Cabero Tapia
Patricia Cabero Tapia

Firma/Company

electronic Laboratory

Position

Managerin im Bereich
Produktentwicklung/
Product Development Manager

Im Jahr 2006 schloss ich mein TIM-Studium an der FH Brandenburg ab, daher sind meine Erinnerungen an diese Zeit noch sehr frisch. Dennoch fällt es mir schwer in Worte zu fassen, was ich alles während meines Studiums gelernt habe.

In meiner derzeitigen Tätigkeit in La Paz profitiere ich davon, dass uns gelehrt wurde, wie man Technologie-Trends erkennt, Technologie-Transfer umsetzt sowie Marketingmaßnahmen und strukturelles Denken anwendet.

Neben den wissenschaftlichen und akademischen Kenntnissen habe ich auch meine persönlichen Fähigkeiten entwickelt und konnte durch den Austausch mit ausländischen Kommilitonen viele Zusammenhänge auf der Welt besser verstehen.

Vor allem habe ich eine innere Erkenntnis gefunden, die mir sagt: „Du kannst alles, was du dir wirklich vornimmst, auch erreichen!” In diesem Zusammenhang sollten sich die Studenten regelmäßig fragen, wo sie in fünf Jahren sein möchten. Diese Zielorientierung ist motivierend und kann für Entscheidungen sehr hilfreich sein.

Gerne stehe ich als Ansprechpartner für Studenten aus Brandenburg bereit, die z. B. als Praktikanten nach Bolivien kommen möchten. In Zukunft würde ich gerne selbst an einer Universität arbeiten und meine Erfahrungen weiter geben. Ich möchte weiterhin mit der FH Brandenburg in Kontakt bleiben. Vielleicht gelingt es uns, ein Netzwerk für einen internationalen Studentenaustausch aufzubauen.

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